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| Impressum |
| Vorsitzender | SB Hans-Werner Koban |
| Stellvertreter | SB Frank Liebscher |
| Schatzmeister | SB Olaf Schindler |
| Schriftführer | SB Achim Schubert |
Liedermeister: Volkmar Bär
| 1.Tenor | 2.Tenor | 1.Bas | 2.Bas |
| F. Liebscher | G. Hammermüller | J. Gabriel | G.-R. Förster |
| U. Mros | M. Jäger | R. Heinze | A. Schubert |
| Gu. Pöhle | O. Koban | Ge. Pöhle | W. Jentsch |
| O. Schindler | St. Symmank | H. W. Koban | S. Schulze |
| T. Probst | H. Wagner | A. Linke | U. Radke |
| B. Schierz | A. Schwach | ||
| R. Zschocke | |||
| E. Püngel | |||
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|
H. Wirth |
Der Altersdurchschnitt liegt bei 57 Jahren. Somit zählen wir zu dem, um einen Begriff aus der großen Politik anzubringen, "jungen Wilden". Leider fällt auch bei uns, wie Sie sehen, der junge Nachwuchs ziemlich spärlich aus, was wahrscheinlich der heutigen Zeit geschuldet ist, wo die Jugend ganz einfach lieber am Computer spielt als zum Beispiel von ihm zu singen. Es ist ganz einfach um ein vielfaches schwerer geworden sie bei der Vielfalt von Freizeitangeboten von einer soliden Vereinszugehörigkeit zu überzeugen.
Aber diese Erfahrung muss wohl heute ein jeder Verein machen. Um trotz dieser Situation die Qualität des Chores zuhalten und auch zu verbessern treffen wir uns jeden Dienstag um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte im Spreetal in Großpostwitz um mit viel Freude das deutsche Liedergut zu pflegen und zu erhalten.
Jeder Interessente und singbegabte Bürger ist herzlich eingeladen Mitglied unseres Vereins zu werden.
Höhepunkte des Vereins
Neben den wöchentlichen Chorproben beteiligen wir uns auf Anforderung an kulturellen Veranstaltungen vorwiegend im ostsächsichen Territorium. Besonders in Erinnerung sind uns noch die Teilnahmen an den Musikfestspielen in Dresden 1992 sowie 1993 am 1. Sächsischen Sängertreffen in Großenhain. Sind wir doch über den Sächsischen Sängerbund auch im Deutschen Sängerbund organisiert.
Aber auch die Besuche bei unserem Partnerchor, dem Männergesangsverein Castell, sind für uns eine bleibende Erinnerung. Genannt werden sollen auch unsere Teilnahmen an den Sängertreffen in Göda und Großdrebnitz, welche zur Vertiefung der Kontakte zu dieses Männerchören beitrugen.
Unser Chor in der Gegenwart
Nach unserem 110-jährigen Jubiläum übernahm Sangesbruder Berthold Eberhard von Sangesbruder Gerolf Pöhle als 1. Vorstand den Staffelstab, den er 1999 an Sangsbruder Hans-Werner Koban weitergab, in dessen Händen nun die Vereinsführung liegt. Unterstützt wird er von seinem Stellvertreter Sangesbruder Frank Liebscher, dem Sangesbruder Bernd Schierz, einem sehr zuverlässigen Schatzmeister, sowie unserem Schriftführer Sangesbruder Olaf Koban. Als Vergnügungsvorstand komplettiert Sangesbruder Achim Schubert den Vorstand. Derzeit gehören dem Verein neben 38 aktiven auch 12 passive Mitglieder an, welche natürlich ach an Veranstaltungen des Vereins teilnehmen. Sie unterstützen darüber hinaus mit ihren handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten den Chor. Ihnen gebührt ein großer Dank, und jedes neue Mitglied ist bei uns willkommen.
Am 12. August 1882 wurde durch 7 Bürger des Ortes Großpostwitz der "Männergesangverein zu Großpostwitz" gegründet.
Gründungsort war das Lokal "Gasthaus Sommer", was keineswegs bedeutet soll, dass dies eine Schnapsidee war, wie die letzten 117 Jahre zeigten. Als Probentag wurde übrigens der Dienstag einer jeden Woche festgelegt, was heute noch so gehandhabt wird.
Im Jahre 1889, also 7 Jahre nach der Gründung, gab es bereits 20 aktive und 26 passive Vereinsmitglieder. Drei Jahre zuvor übernahm nach vielen kurzen Gastspielen anderer Dirigenten Kantor Schmole aus Großpostwitz dieses Amt und führte den Verein in seiner 25-järigen Tätigkeit zur ersten Blütezeit, wie man aus damaligen Zeitungsberichten entnehmen kann.
Der erste Weltkrieg brachte auch dem Gesangverein unheilvolle Ereignisse. So fanden sich zum Beispiel zur Jahreshauptversammlung 1916 nur noch 12 aktive Sangesbrüder ein. Fünf der aktivsten Sänger sollten nicht mehr heimkehren. Die Inflationszeit trieb auch in unserem Verein sonderbare Blüten. So spendete ein Gönner in dieser Zeit beispielweise dem Verein 300 Millionen Mark bzw. ein anderer 1 Milliarde Mark. Wenn man nur heute solch einen Sponsor auftreiben könnte! Ein wirklicher Höhepunkt im damaligen Vereinsleben war die Teilnahme einer großen Anzahl von Mitgliedern am Bundessängertreffen in Wien 1928. Diese Aktivitäten fielen in die Dirigentzeit des Herrn Lehrer Teich, der den Verein bis 1928 musikalisch leitete.
Danach begann die nun schon bald legendäre Ära des über die Grenzen von Großpostwitz hinaus bekannten Lehrers Carl Franke, der nicht nur als Dirigent dem 27 Jahre treu zur Seite stehen sollte, sondern sich auch als begabter Landschaftsmaler einen Namen machte.
120 Jahre Männergestangverein Großpostwitz
Aus der Gründungsurkunde vom 21.08.1882 ist zu lesen:
"Bei der am heutigen Tage behufs Bildung eines Gesang-Vereins in oberem Locale des Restaurateur und Gemeindevorstand August Sommer abgehaltenen Versammlungen wurde solcher unter dem Namen "Männergesangverein zu Großpostwitz" ins Leben gerufen und gleichzeitig zu der erforderlichen Vorstandmitglliederwahl geschritten. Die Bereitwilligkeit des Herrn Gesang- und Musiklehrers R. Thomas aus Wilthen, die Gesangstunde bis auf weiteres zu führen mit dem Honorar von 1 Mark pro Abend, wurde von sämtlichen Mitgliedern mit Dank angenommen."
Schon damals wurde der Dienstag für die Durchführung der wöchentlichen Übungsstunden festgelegt. Man begann in "Sommers Restaurant", einem Lokal auf dem heutigen Hausgrundstück Pollack, Bergstrasse 3. Freie Benutzung des Lokals sowie des Pianos, freie Beleuchtung und Heizung während der Singestunden wurden dem Verein zugestanden. Sie trafen sich nicht nur dienstags zum Üben und zum geselligen Beisammensein, sondern unsere Altvorderen gestalteten auch Veranstaltungen für die Öffentlichkeit in Großpostwitz. So fanden Stiftungsfeste und Konzerte statt, die mit Brüdervereinen aus vielen Nachbargemeinden gestaltet wurden.
Höhen und Tiefen des Chores in den Zeitepochen
In all den zwölf Jahrzehnten seiner Entwicklung hatte es der Verein mit Problemen der jeweiligen Epoche der deutschen Geschichte zu tun. Der 1. Weltkrieg und das damit verbundene Ende des Kaiserreichs kostete 5 der aktiven Sänger das Leben, die Sängerschar schmolz arg zusammen.
Am Ende der Inflationszeit 1923 waren die monatlichen Beiträge in Milliarden RM zu entrichten und waren trotzdem nichts wert.
1928 beteiligte sich eine ganze Anzahl von Sangsbrüder am Bundessängertreffen in Wien. Die anschließende Weltwirtschaftskrise und die damit verbundene hohe Arbeitslosigkeit gingen nicht spurlos an die Mitglieden des Chores vorbei. Auch der 2. Weltkrieg hinterließ schmerzliche Lücken im Chor.
Nach dem Zusammenbruch des NS-Staates 1945 fand man sich recht bald wieder, um gemeinsam zu singen und gemütlich beisammen zu sein, die langen schweren Kriegsjahre waren Gott sei Dank vorüber.
Einige Sangerbrüder können sich noch lebhaft an diese Zeiten erinnern, da er 1956 aus gesundheitlichen Gründen erst den Dirigentenstab an Lehrer Werner Golbs weitergab. Carl Frank ist es überwiegend zu verdanken, dass nach 2. Weltkrieg mit den verbliebenen Sangesbrüdern die Erhaltung und Wiederbelebung der Aktivitäten des inzwischen in "Männerchor Großpostwitz" umbenannten Verein überhaupt möglich war. Ihm gelang es, alte sowie neue Sangerbrüder zu einem leistungsfähigen Klangkörper zusammenführen. Auch sollten hier die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zu dem Partnerchor aus Trinec, das sich in der heutigen Slowakei befindet, keinesfalls zu kurz kommen.
Drei Besuche (1968,1978 und1987) konnten wir als Verein unseren Sangerbrüder abstatten, wobei der Partnerchor uns leider nur Gegenzug zweimal besuchen konnte, letztmalig zum 110-jährigen Bestehen unseres mittlerweile wieder in "Männerchor Großpostwitz e.V." zurückbenannten Vereines. Auch der Gödaer Männerchor war im Sommer 1982 zum 100-jährigen Jubiläum mit dem Lied "Das Lützows wilde verwegene Jagt" bei uns zu Gast. Sein damaliger und auch noch heutige Dirigent Wolfgang Frister war für die Zeit von einem Jahr 1980 der musikalische Leiter in unserem Verein.
In den ganzen 117 Jahren des Bestehens des Vereins begleitete 17 Dirigenten und Liedermeister alle Höhen und Tiefen, die nun mal in so einer langen Zeitspanne auftreten könnten. Unter ihrer Leitung wurden unzählige öffentliche Auftritte bestritten. So wurde an Stiftungsfesten, Konzerten, verschiedenen Jubiläen, Weihnachtsfeiern, Auftritten in Krankenhäusern und vielem mehr teilgenommen. Hierbei stand immer das Wohl des Vereines und seiner Mitglieder an erste Stelle.
Es soll allen Mitwirkenden und Zuhörern vor allen Dingen Freude bereiten und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Dies war und ist auch heute noch unser erklärtes Ziel. Das spiegelt sich natürlich auch in den Mitgliederzahlen wieder. Die meisten Mitglieder konnten 1926 gezählt werden. Da gab es 59 aktive und 80 passive Mitglieder, Zahlen, von denen wir heute wohl nur träumen können. Demgegenüber stehen heute 35 aktive und 13 passive Vereinsmitglieder.
Höhen und Tiefen des Chores in den Zeitepochen
Bis in die 50-iger Jahre hinein wuchs der Chor durch ständige neue Sänger rasch an. Bis zu 65 Sangesbrüder vereinten ihre Stimmen im Gesang. Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Sängerfest in Hannover 1954. Zu jener Zeit begann auch eine bis heute erhaltene Tradition. Man gestaltete Faschingsveranstaltungen, in welchen die Sangesbrüder ein lustiges Programm aufführten.
Der Bau der Mauer 1961 zwang auch unseren Verein, um weiter bestehen zu können, sich stärker in das kulturelle Leben der DDR zu integrieren. Man begab sich unter die Fittiche des Dorfklubs Großpostwitz sowie des damaligen VEB Leinenindustrie, nahm an Chorausscheiden teil, gestaltete Jugenweihenfeiern mit aus und erhielt zweimal den Titel "Hervorragendes Volkskunstkollektiv". Seit 1968 gab es auch freundschaftliche Beziehungen zum "Hutnik-Chor" in Trinec in der benachbarten CSSR. Die Chorfahrten dorthin wurden dank der Gastfreundlichkeit unserer polnischen Sangesbrüder und Sangesschwestern sowie der Schönheit der Beskiden zu unvergesslichen Erlebnissen.
Als wir Anfang September 1989 mit unseren Ehepartnern zu einem Orgelkonzert im Gewandhaus Leipzig weilten und auch der Nikolaikirche im Zentrum der Stadt einen Besuch abstatteten, ahnten die meisten von uns noch nicht, welche historischen Boden wir hier betreten hatten. Erst die späteren Montagsdemos und die Rufe "Wir sind das Volk" machten auch uns klar, welche historische Chance nun für uns bestand. Im Verein wurde nun wieder Liedgut hervorgeholt, welches über Jahrzehnte verpöhnt war. Zu dieser Zeit ließ sich auch der Männerchor als "Männergesangverein Großpostwitz e.V." eintragen.
Auch hatten sich inzwischen freundschaftliche Beziehungen zum Männergesangverein Castell in Franken angebahnt, die bei gegenseitigen Besuchen bis heute erhalten blieben.
|
Nachfolgend ein kleiner Auszug aus unserer Liedermappe. | |
| Liednr | Titel |
| 01 | Hoch Deutscher Sang |
| 02 | Morgenwanderung |
| 04 | In Die Blühende Welt |
| 06 | Wochenend und Sonnenschein |
| 08 | Wohlauf In Gottes Schöne Welt |
| 10 | Im Walde |
| 12 | Wir Gratulieren |
| 13 | Die Sonn erwacht |
| 14 | Das Elternhaus |
| 15 | Schifferlied |
| 16 | Abendfrieden |
| 17 | Lasset Uns Freunde Sein |
| 18 | Ein Bier, Das Macht Den Durst Erst Schön |
| 20 | Lieder Sing Mir |
| 22 | An Einem Sommermorgen |
| 24 | So Ein Tag |
| 26 | Wie Ein Stolzer Adler |
| 27 | Hoch Vom Dromberg |
| 28 |
Wo Hügel Und Berge Von Wäldern Umsäumt |
| 29 | Ich Grüße Der Lausitz Vergoldete Höhn´ |
| 30 | Wo Der Neiße Silbernes Band Sich Schmiegt |
| 31 | Lied Hoch |
| 32 | Vorwärts Mit Sing Und Sang |
| 34 | Bundeslied |
| 35 | Singe Wem Gesang Gegeben |
| 36 | Nun Leb´ Wohl Du Kleine Gasse |
| 37 | Freunde, Liebe Brüder |
| 38 | Männer Mag Man Eben |
| 42 | Herr Deine Güte |
| 44 | Lied Unser Band |
| 45 | Bier-Spruch |
| 46 | Im Krug Zum Grünen Kranze |
| 47 | Die Gedanke/Getränke Sind Frei |
| 48 | Volksliederfolgen Teil I+II |
| 49 | Volksliederfolgen Teil III+IV |
| 50 | Jägerliederfolgen |
| 51 | Mädchen Und Tokayerwein |
| 52 | All Night, All Day |
| 53 | Über Den Wolken |
| 57 | Liebe ist Unendlich |
| 58 | Jägerchor |
| 60 | Teure Heimat (Nabuco) |
| 62 | Chianti-Lied |
| 65 | Sing und Swing im Cor |
| 66 | Als Büblein Klein |
| Liednr. | Titel |
| 01 | Hoch Deutscher Sang |
| 17 | Lasset Uns Freunde Sein |
| 27 | Hoch Vom Dromberg |
| 31 | Lied Hoch |
| 37 | Freunde, Liebe Brüder |
| 45 | Bierspruch |
Am 18.03.2006 fand die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2005 statt. Zu dieser Jahreshauptversammlung wurde unser neuer Vorstand gewählt.
Der Vorstand setzt sich zusammen:
| Vorsitzender: | SB Hans-Werner Koban |
| Stellvertreter: | SB Frank Liebscher |
| Schriftführer: | SB Achim Schubert |
| Schatzmeister: | SB Olaf Schindler |
Die traditionelle Wandersingestunde zum Abschluss der Probenarbeit vor der Sommerpause fand am 18.07.06 im Wohngebiet "Am Eiskeller" statt. Gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores Großpostwitz und den Bewohnern dieses Wohngebietes sangen wir viele schöne Lieder bei Bratwurst und Getränken aller Art. Dies war ein schöner und erfolgreicher Sommerabend den wir 2007 aus Anlass des 10 jährigen Bestehens des Wohngebietes wiederholen möchten.
Das nun schon traditionelle Probenlager fand am Wochenende des 07./08. Oktober in Reichenbach und Görlitz statt. Im Hotel "Reichenbacher Hof" hatten wir unser Quartier. Hier konnten wir in jeweils 90 Minuten Blöcken unsere Proben durchführen. Der Sinn dieses Probenlager liegt für unseren Chor darin, dass es möglich ist in den 3 Probenblöcken stimmenweise zu proben. Gerade bei einem 4 stimmigen Männerchor kommt es auf detailliertes proben an. Nun standen an diesem Wochenende nicht nur die Proben, sondern auch das Gemeinsame in einem Verein im Mittelpunkt.
So haben wir am Samstagnachmittag eine Stadtrundfahrt und einen Stadtrundgang durch die Altstadt von Görlitz durchgeführt. Die Führung leitete "Heidi in Schlesien". Dies war ein angehmer und interessanter Rundgang durch Görlitz. Der Höhepunkt dieses Wochenende war der Besuch der Peterskirche zum "Orgelpunkt 12". Nach dem Orgelkonzert hatten wir die Möglichkeit einen Teil unseres Könnens zu beweisen.
Bei bester Akustik und großem Einsatz aller Sänger war es ein von den Zuschauern mit viel Beifall belohnter Auftritt. Nach dem guten Mittagessen in der Nationalitätengaststätte "Rasputin" ging es dann zum "Heiligen Grab".
Alles in Allem war dies, wie schon in den Vorjahren, der Höhepunkt unseres Vereinsleben´s in diesem Jahr.
125 Jahre Männergesangverein Großpostwitze.V.
Der Männergesangververein Großpostwitz e.V. lädt für den 14. Juli 2007
in die Festhalle „Am Storchennest 2 nach Großpostwitz ein.
An diesem Samstag, bei hoffentlich schönem Sommerwetter, feiert der Männergesangverein Großpostwitz sein 125 jähriges Vereinsbestehen.
Dazu begrüßen die Sänger zahlreiche Freizeitkünstler aus der Oberlausitz. An dem um 15.00 Uhr beginnenden Festprogramm haben folgende Ensemble ihre Teilnahme zu gesagt:
Mit all diesen und auch allen anderen Gästen versprechen sich die Sänger ein mit schönes und buntes Programm.
Auch an die nicht nur singfreudigen sondern auch die tanzfreudigen Gäste haben die Sänger gedacht. Deshalb wird ab 20.00 Uhr zum Tanz gespielt. Das erledigen nicht die Sänger selbst, sondern die nun mittlerweile bekannte Tanz- und Show-Band „ Jolly-Jampers“. Alle interessierten Bürger der Oberlausitz werden gebeten sich diesen Samstag unbedingt in ihrem Terminkalender zu vermerken und ihre Freunde und Bekannten auf zu fordern an diesem so wichtigen Ereignis
„125 Jahre Männergesangverein Großpostwitze.V.“
Detaillierte Informationen zum Kartenvorverkauf und anderen Dingen entnehmen Sie bitte der Presse, den Aushängen und natürlich auch von den ihnen bekannten Sängern.
Auf ein schönes und unterhaltsames Treffen mit allen Gästen aus Nah und Fern freuen sich jetzt schon die Sänger des MGV Großpostwitz
| www.netprodukt.info | NETPRODUKT ist seit 1996 mit dem Schwerpunkt der Beratung, Planung, Programmierung und Ausführung von internetbasierten Projekten tätig. Die besondere Stärke ist die Konzeption und Ausführung kompletter Lösungen mit individuellem, auf den Kunden optimierten Zuschnitt, in den verschiedensten Größenordnungen. |
| www.vermessungsbuero-koban.de | |
| Matthias.Jaeger1@gmx.de | Für Anregungen und Kritik wenden sie sich bitte an diese e-mail-Adresse! |
(die Bilder zur Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie)
"Wir sitzen alle im selben Boot ……" Begleitet von den Klängen dieses Liedes zogen am 27.1. und 3.2.07 die Piraten mit ihrer Einmastbark in das " Storchennest " ein, um mit den Faschingsfans des MGV Großpostwitz ein " Piratenfest im Storchennest " zu feiern. Im Allgemeinen sind diese rauen Männer ein recht blutrünstiges Völkchen, waren aber an diesen Abenden von ihrem Kapitän Jörg Bär zur Friedfertigkeit eingeschworen worden, so dass keine Übergriffe bekanntgeworden sind.
Im Hafen angekommen, wurde eine Kneipe in Besitz genommen, getrunken und gesungen und alte Geschichten erzählt. So erfuhr das Publikum z.B. was sie einst vor Madagaskar erlebt hatten. Auch hielt der Oberpirat eine Rede an sein Volk, immer wieder durch den Schlachtruf " Piraten! Ahoi " unterbrochen. Ob sich alle an seine Worte gehalten haben, ist zu bezweifeln, da viele gar nicht zuhörten und ihn einfach nur reden ließen. Anschließend stachen unsere Helden in Richtung Schatzinsel in See, ein abenteuerliches und risikovolles unternehmen, und ein wehmutvolles " Junge komm bald wieder....." wurde ihnen nachgesandt.
Nach langer, beschwerlicher Fahrt wurde auf einer Insel an Land gegangen. Hier gab es allerhand zu sehen. „Die roten Gitarren " erfreuten die Ankömmlinge mit schwungvollen Melodien. Eine in aller Eile mit einem Netz eingefangene Frauenschar überzeugte mit einem flotten, rhythmischen Tanz und auch Shakira war anwesend. Die größte Überraschung für unsere Piraten aber war, dass sie von 2 Bayern mit einem zünftigen Seemannslied begrüßt wurden.
Überall, wo man sich befindet auf der weiten Welt, sind Bayern! Aber ein richtiges Bier hatten sie eben auch nicht dabei. Deshalb wurde weitergezogen. Eine tanzende Geisterschar versuchte die Piraten auf ihrem Weg aufzuhalten, aber die Schatzinsel wurde dennoch erreicht. Auf diesem Eiland gab es auch Krokodile, die aber keinen großen Schaden anrichteten.
Zum Schluß wurde doch noch die Schatzkiste gefunden, die einen guten Hopfentrunk enthielt, den sich die durstigen Piraten munden ließen.
So einfach wie hier in wenigen Sätzen skizziert, waren die Vorbereitungen, die zum Gelingen unserer Veranstaltungen beigetragen haben, natürlich nicht. Seit November 2006 wurde in streitbarer Runde Punkt für Punkt des Programms aufgebaut, wieder verworfen, neu durchdacht, bis schließlich ein praktikables Programm von der Mehrheit der Sangesbrüder akzeptiert wurde Voller Einsatzfreude und spritziger Gedanken hatte Jens Gabriel die Vorbereitungsfäden in die Hand genommen.
Ina Liebscher gestaltete als Choreographin die Tanzeinlagen. Ekkehard Püngl sorgte mit seinem Team für ein ordentliches Bühnenbild und zeichnete auch für den Schiffsbau verantwortlich, Stefan Schulze sorgte für die Decken - und Wanddekoration, Lothar Jugl schaffte es erneut, mit zum Thema passenden Wandgemälden die Halle prima auszugestalten. Dank Frank Liebschers Bemühungen war auch die nötige Wärme in der Halle vorhanden und gemeinsam mit der FFW Rodewitz hatte Hans - Werner Koban die personelle Besetzung in Küche, Bar , Bedienung und Getränkeaus-schank voll im Griff.
Auch die Frauen vom Kirchenchor Großpostwitz und unsere Sängerfrauen waren wie immer sehr aktiv. Dafür sei allen genannten und ungenannten Sangesbrüdern und Helfern herzlichst gedankt Ohne dieses seit vielen Jahren eingespielte Team ist die Vorbereitung und Durchführung unserer Faschingsvergnügen nicht möglich. Der Männergesangverein dankt all seinen Gästen für die mitgebrachte gute Laune und die aktive Mitwirkung an beiden Veranstaltungen durch die vielen Ideen bei der Gestaltung ihrer Kostüme. Sie können jetzt schon auf das nächste Faschingsthema gespannt sein.
Bis dahin grüßen die Närrinnen und Narren des MGV mit einem kräftigen “Piraten ahoi“
In eigener Sache:
Wie alle anderen Vereine in unserer Region haben auch wir das Problem des Mitgliederschwundes zu verzeichnen. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn sangesfreudige Männer aus Großpostwitz und Umgebung zu uns stoßen würden, um unseren Verein über weitere Jahre am Leben zu erhalten.
Jeden Dienstag 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Großpostwitz wäre Gelegenheit, sich unserem fröhlichen Gesang anzuschließen bzw. im nächsten Jahr solche Faschingsveranstaltungen mitzugestalten.
Vorstand des MGV Großpostwitz
Hoch vom Drohmberg Lausitzland.
Ich grüße der Lausitz Morgenwanderung
Wohlauf in Gottes schöne Welt In die blühende Welt
An einem Sommermorgen Im Walde Jägerliederfolge
Nun leb´ wohl, du kleine Gasse Abendfrieden
Männergesangverein Großpostwitz e.V.
Hauptstraße 15
02692 Großpostwitz
Vorsitzender: Hans-Werner Koban
Liedermeister: Volkmar Bär
Telefon: (035938) 50 83 7 Fax: (035938) 50 83 7
Haftungsausschluss
Inhalt:
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