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125 Jahre Männergesangverein Großpostwitze.V.
Musikalische Glückwünsche
Bläser sowie große und kleine Sänger gratulieren dem Großpostwitzer Männergesangverein, der am Sonnabend den 14. Juli sein 125. Jubiläum feierte.
In der Festhalle „Am Storchennest“ in Großpostwitz regiert am Sonnabendnachmittag Singelust: Unter barocken Klängen des Posaunenchors ziehen der Männergesangverein und als Gäste „Die Spreesänger“ aus Neusalza-Spremberg ein. Intonieren strahlend und stimmgewaltig Mozarts Bundeslied. Moderator Rüdiger Keller führt mit Umsicht und sympathischer Prosa durch den klingenden Nachmittag und begrüßt zunächst den Nachwuchs aus dem Kinderhaus „Hummelburg“. Die Allerkleinsten sind bestens drauf. Mit ihren Erzieherinnen singen und tanzen sie fein sauber ihr Mäuschenlied. Der Grundschulchor unter Leitung von Kerstin Mann erfreut mit dem kecken „Papagei“ und einem modernen Tanzlied und erhält viel Beifall.
Jubilare schmettern vom Adler
Grußworte, Dankesbekundungen und Geschenke wechseln hin und her. Bürgermeister Frank Lehmann spricht vom Männergesangverein als bedeutenden Faktor in der Gemeinde. Dann singen unter Leitung von Volkmar Bär die Jubilare, schmettern begeistert vom stolzen Adler, schweben im anspruchsvollen Reinhard May-Lied „Über den Wolken“, sind bei „Wochenend und Sonnenschein“ in ihrem Element. Der Volkschor Sohland unter Leitung von Konrad Richter bietet gemischtstimmig Lyrisches, erfreut mit „Gehoannswürmel“ und Oberlausitzlied. Auch die Oberlausitzer Sängergemeinschaft Wilthen/Kirschau unter Leitung von Reiner Siebert hat Mundart parat und wandert frohgemut auf sonnigen Wegen. Ihr kesses „Seff bleib do“ wird zum Renner. Schön, dass der Posaunenchor die Gäste im Volksliedermarsch mitsingen lässt. Einen besonderen Akzent setzen in Quartettbesetzung die Melody Makers mit ihrem Pianisten. Drei Beiträge leichter Muse mit Schliff und Schmelz reißen mit, lassen Herzen grüßen, mit Musik alles besser gehen und im Sinatra-Song schwelgen. Da jubelt die Storchennest-Festhalle. Kantorin Dörte Riechen
gratuliert mit dem Kirchenchor, der gute Zusammenarbeit mit dem Männerchor pflegt. Ihr A cappella-Gesang oder das von Senta Liebscher fantastisch begleitete „Jesus bleibet meine Freude“ sind frohgemute Bereicherung. Fünfzehn sonore „Spreesänger“ gehen unter Leitung von Helmut Rücker mit dem Müller wandern, singen mit Inbrunst vom Brunnen vor dem Tore. Nach fast drei Stunden singen die Männerchöre Webers „Freischütz“- Jägerchor, gibt es „Sing & Swing“-Feeling aller Aktiven. Mit lobenswerter Klavierbegleitung durch Senta Liebscher erklingt als mahnendes Finale der Gefangenenchor aus Verdis „Nabucco“.
Quelle: Sächsische Zeitung, 16.07.2007
Artikel: Crista Vogel
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