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Einzug in die neue Begegnungsstätte
Zwei Männerchöre wollen auch mal zusammen singen

Zu einem ersten Treffen hatten sich die Männergesangvereine von Großpostwitz und Obergurig kürzlich im Dorfkrug in Lehn verabredet. "Es war ein gemütlicher Sängerabend", sagt Hans-Werner Koban, Vorsitzender der Großpostwitzer Sänger. Aber es wurde nicht nur gemeinsam gesungen und miteinander geplaudert, sondern auch darüber gesprochen, in der Zukunft mal ein Konzert zusammen zu bestreiten. "Es gibt ganz viele Sachen, die wir gemeinsam machen können", sagt auch Marika Matthes, die den Oberguriger Chor leitet. Neben gemeinsamen Auftritten könnte vielleicht auch das freundschaftliche Treffen im Sommer zu einer Tradition werden. Denn Geselligkeit zu pflegen, sei genauso wichtig wie Konzerte. (SZ/MSM) Quelle: sz-online, 22.07.2008
 
 
 
Wieder in der Sängerheimat angekommen

 

Als wir im vergangenen Jahr erfuhren, dass unsere Sängerher­berge in der Begegnungsstätte des Kinderhauses verlassen werden musste, schlugen 2 Seelen ach in unserer Brust. Natürlich freuten wir uns, dass der eigentliche Anlass für diese Maßnahme eine wachsende Anzahl von Kindern ist, die im Kinderhaus fremd ge­nutzten Raum für sich einforderten.

Andererseits hatte unser Verein in seiner gesamten Geschichte keine so schöne und gemütliche Herberge wie in jener „alten“ Begegnungsstätte. Wir konnten unser gesamtes Vereinsleben hier ablaufen lassen, von der wöchentlichen Singestunde, über die Sitzungen des Vorstandes und des Faschingsvorbereitungskomitees bis hin zur Jahreshauptversammlung und Vereinsweihnachtsfeier.

Dank des Ortschaftratsvorsitzenden von Rodewitz, Sbr. Heero Wirth,
fanden wir sofort eine Ersatzherberge im Vereinshaus dieses Ortes.      ,

Die dienstägliche Bereuung für den Verein übernahm er auch gleich selbst, sorgte für die notwendige Wärme im Winter und es mangelte uns auch nicht an Getränken, denn Singen macht die Kehle trocken.
Wir m
öchten Sbr. Heero Wirth und der Gemeinde Kirschau für die erwiesene Gastfreundschaft recht herzlich danken.
Natürlich schauten viele von uns im Vorübergehen auf jenes Gebäude, welches in der Zeit auf seine Zukunft, neue Begegnungsstätte aller in Großpostwitz angesiedelter Vereine zu werden, baulich
vorbereitet wurde.  _
Schließlich wurde der 28. Juni 2008 als Tag der offenen Tür und damit Tag der offiziellen Inbesitznahme durch die neuen Nutzer benannt. Damit vollendete sich der Lauf dieses Gebäudes vom Wohnhaus, u.a. wohnte auch unsere ehemalige Bürgermeisterin Frau Helga Koch hier,  über
ein medizinisches Zentrum, bis hin zum Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Gemeinde.
Handwerker und Angestellte der Gemeinde schufen ein innen­ architektonisches Schmuckst
ück.

Für die Senioren wurde das Erdgeschoss behindertengerecht eingerichtet, so dass Zusammenhalt und Begegnungen, die mit wachsendem Alter immer wichtiger werden,  hier voll ausgelebt werden können. Auch private Familienfeiern  können hier in einem Personenrahmen von ca. 50 Mann abgehalten werden. Im 1. Stockwerk ist unsere neue Sängerherberge eingerichtet. Möge sie es recht lange bleiben!!

Ordentliche sanitäre Anlagen und eine kleine Küche werden manche Vereinsmaßnahme möglich machen.

Auch unser Verein hat sich bei der Vorbereitung des Eröffnungs­tages nützlich gemacht. So ist besonders das Können und Fingerspitzengefühl von Sbr. Reinhardt Heinze beim Aufhängen der Vereinsbilder zu würdigen.

Am 28.6.08 früh gegen 10.00 Uhr war es schließlich soweit. Unser Bürgermeister, Herr Frank Lehmann, der eigentliche geistige Vater der Umgestaltung dieses Gebäudes zum neuen Zweck, gab mit einer kurzen Rede das Gebäude frei, Sbr. Frank Liebscher für unseren Verein und Frau Ruth Kubasch für die Senioren des Ortes würdigten das Entstehen der neuen Begegnungsstätte und sprachen der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister den Dank der Vereine aus. Ein ganz besonderer Dank sei bei der Realisierung dieser neuen Begegnungsstätte von Großpostwitz an Herrn Eberhard Svoboda mit seinem Team vom Bauhof der Gemeinde gerichtet. Nur dem persönlichen Einsatz und passender Ideen vieler Beteiligter ist es zu verdanken, dass dies entstanden ist, was jetzt in Großpostwitz von Vereinen und auch jedem anderen Bürger nutzbar ist.  Mit einem Glas Sekt wurde auf das Erreichte und die Zukunft angestoßen, Mit einigen Liedern erfreute unser Verein die an­wesenden Gäste der Eröffnungsmatinee. Später erschienen auch andere Gäste, das Haus stand bis 16.00 Uhr für diesen Zweck offen.

 

Zwischenzeitlich haben 2 Proben, 1 Einsatz zur Gestaltung der Räume und Einordnung aller Utensilien die nun mal der Chor braucht, sowie eine Vorstandssitzung in den neuen Räumen stattgefunden. 

Weiter geht es dann ab 05.August um 19.00 Uhr. Am Gesang interessierten Männern, die dieses Blatt lesen sei an dieser Stelle nochmals angeboten unverbindlich an unseren Proben zum persönlichen Test teilzunehmen. Wir alle Sänger freuen uns auf jeden neuen Sänger.

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G. Hammermüller

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